Evangelische Immanuel-Pfingstberg-Gemeinde

ehem. Immanuelkirche


Für die Bewohner des Mannheimer Stadtteils Casterfeld, der nach dem Namen des dortigen Gewanns auch Sporwörthsiedlung genannt wurde, ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Im Jahre 1967 wurde das Gemeindehaus eingeweiht, dessen Richtfest zwei Jahre zuvor, im Oktober 1965, gefeiert wurde. Pfarrerin Else Frank wurde vom Oberkirchenrat zum 1. September des Jahres 1967 für das Amt bestellt.

Auf eine eigene Kirche jedoch musste die Gemeinde aus finanziellen Gründen noch 16 Jahre verzichten. Einweihung der Immanuelkirche war am 21. November 1982

 

 

      

Der Altarraum war zwischen der Kanzel und der Orgel eingebettet. Dahinter befand sich ein Edelstahlkreuz, in das weiße und blaue Ornamente eingelassen waren. Neben dem hölzernen, achteckigen Altartisch befanden sich zwei aus Edelstahl und Glas hergestellte Leuchter. Der Form des Altars war auch die "Krone" darüber angepasst. Der ebenfalls aus Edelstahl bestehende Beleuchtungskörper hing in zwei Ebenen von der Decke und schwebte über dem gesamten Altarraum. Den Kirchenboden schmückte ein Mosaik aus weißem und blauem Marmor, der sich ebenfalls am und um das Taufbecken fand.

Im Sommer 2010 wurde die Immanuelkirche verkauft. Die Immanuel-Pfingstberggemeinde entschloss sich zu diesem Schritt, nachdem abzusehen war, dass die hohen Kosten der Bauunterhaltung in absehbarer Zeit zu unlösbaren finanziellen Kosten geführt hätten. Am 20. März 2011 wurde ein letzter Gottesdienst in der Kirche gefeiert. 2012 wurde die Immanuelkirche gänzlich abgerissen. Auf einem Teil der Fläche wurde ein neues Gemeindezentrum mit einem Kindergarten gebaut, in dem auch Räumlichkeiten für das Gemeindeleben zur Verfügung stehen.