Evangelische Immanuel-Pfingstberg-Gemeinde

Vorwort

 


Der Grüne Gockel - gelebter Glaube in der Gemeinde

 

Gott hat uns seine Erde anvertraut, damit wir sie bebauen und bewahren.

Es gehört zu unserem biblischen Auftrag, für eine Zukunft einzutreten, die auch zukünftigen Generationen lebensfreundliche Bedingungen bietet.

Mit dem Grünen Gockel wird dieser Schöpfungsauftrag in der evangelischen Immanuel Pfingstberg Gemeinde konkret.

Auch wenn die Weichen der Energiepolitik weit weg in politischen Institutionen gestellt zu werden scheinen, ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, vor Ort das Möglichste zu tun.

Der Grüne Gockel ist eine bundesweite ökumenische Initiative im Bereich Umweltmanagement. Seit 2003 haben sich alle Landeskirchen und Diözesen, die das System anbieten, im ökumenischen Netzwerk „Kirchliches Umweltmanagement“ zusammengeschlossen. "Der Grüne Gockel" ist eine speziell für Kirchengemeinden und kleine Kirchliche Einrichtungen entwickelte Form des Umweltmanagementsystems. Eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung in Gemeinden hat die Ziele:

 

  • Stetige Verminderung der Umweltbelastung
  • Verbesserung der Umweltleistung
  • Kommunikation in der Gemeinde
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Dies soll in einem transparenten, dauerhaften, glaubwürdigen und unumkehrbaren Prozess verlaufen.

 

 

Direkte Umweltauswirkung

 

Ein genaues Hinschauen auf den Verbrauch von Ressourcen und Umweltverschmutzungen aller Art, eine Bestandsaufnahme des Vorhandenen, systematisches Handeln mit der konkreten Festlegung von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sorgen für eine dauerhafte Verbesserung der Umweltleistung.

 

Mit Hilfe der Zertifizierung durch den „Grünen Gockel“wird in allen Bereichen der Gemeindearbeit der Verbrauch der natürlichen Ressourcen bewusst gemacht und auf das Nötigste reduziert. Es sind viele kleine und kleinste Maßnahmen, die in der Summe den Unterschied machen.

 

Die Validierung der Immanuel-Pfingstberggemeinde fand am 23.März 2006 statt, die Eintragung ins EMAS Register der Industrie und Handelskammer konnte im Juni 2006 vorgenommen werden.

Seit Mitte 2006 werden die Verbrauchsdaten von Heizung, Strom und Wasser monatlich erfasst und ausgewertet. Viele kleine und so manche größere Maßnahme wurde umgesetzt, um Energie und Wasser zu sparen, um weniger Müll zu produzieren oder das Bewusstsein für ökologisches Verhalten in der Gemeinde zu fördern.

 

>> Aktuelles vom Umweltteam